So änderst Du Deine digitalen Gewohnheiten! Teil 2: 6 Tipps für optimale Bedingungen, unter denen Du Deine Ziele erreichst

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Hey Du Gewohnheitstier, da bist Du ja wieder!

Dann gehe ich einfach mal davon aus, dass Du den ersten Teil meiner Artikelserie “So änderst Du Deine digitalen Gewohnheiten!” gelesen hast und nun weißt, wie Routinen funktionieren und welche fünf Schritte es braucht, um sie zu ändern.

Jetzt willst Du erfahren, unter welchen Voraussetzungen Du Dir neue positive Gewohnheiten besonders gut antrainieren kannst, richtig? Dann Daumen hoch!

Ja, ich weiß, dass es nicht einfach ist, neue Routinen in seinem Leben zu etablieren. Aber es ist wichtig, wenn wir uns verändern wollen. Denn wir können alte Gewohnheiten nicht einfach “überschreiben”, sondern wir müssen sie durch neue ersetzen, die uns ein vergleichbares oder sogar besseres Gefühl geben und darum die alten verdrängen können.

Und damit Du Dein Ziel auch erreichst, kommen hier sechs Tipps für Deinen Erfolg:

1. Werde Dir über Dein “Warum” klar

Das gilt nicht nur für die “Generation Y”: Wenn Du Dein “Warum”, also Deine Beweggründe kennst, dann bist Du wesentlich engagierter bei der Sache, als wenn Du etwas nur tust, weil es zum Beispiel ein anderer von Dir erwartet.

Mach Dir also Gedanken darüber, was Du ändern willst und insbesondere, warum Du es ändern willst. Diese Beweggründe sind Dein innerster Antrieb. Darum ist es gut, sich an sie zu erinnern, wenn es gerade mal nicht so läuft.

2. Benenne Deinen Ist-Zustand und Dein Ziel

Veränderung wird meist erst dann sichtbar, wenn wir rückblickend den (damaligen) Ist-Zustand mit dem (dann aktuellen) Soll-Zustand vergleichen.

Manche sprechen auch von Erfolgskontrolle. Mir ist das zwar etwas zu sehr BWL, aber es stimmt schon: Du kannst Deine Fortschritte erst nachvollziehen, wenn Du weißt, wie es gerade ist und wohin Du willst.

Wenn Du zum Beispiel weniger am Handy hängen willst, dann ist das zwar prima, aber eine recht schwammige Aussage. Denn wenn Du nicht weißt, wie viel Zeit Du tatsächlich mit dem Smartphone verbringst, dann weißt Du auch nicht, ob sich daran wirklich etwas ändert im Laufe der Zeit.

Darum solltest Du Dir zunächst den Ist-Zustand anschauen und Dir dann ein konkretes Ziel setzen, das Du Schritt für Schritt erreichen willst. Am besten notierst Du Dir das Ganze.

Nur im Vergleich kannst Du feststellen, ob neue Routinen überhaupt greifen und Dich Deinem Ziel näher bringen.

Im Beispielfall empfehle ich Dir die Verwendung einer Digital-Detox-App, mit der Du Deine Handynutzung tracken kannst. In meinem Artikel “‘Quality Time’ und Co.: Diese Apps helfen Dir beim Digital Detox!” erfährst Du, wie Dich eine solche App bei Deinem Vorhanden unterstützen kann.

3. Visualisiere Dein Erfolgsbild

Vielen hilft es, wenn sie den Erfolgsfall visualisieren. Das bedeutet, Du stellst Dir vor Deinem inneren Auge bildlich vor, wie es aussieht und vor allem wie es sich anfühlt, wenn Du Dein Ziel erreicht hast. Und das möglichst oft.

Deine Vorstellungskraft und vor allem die Verknüpfung mit Emotionen können Dir helfen, Dich zusätzlich zu motivieren. Hier erfährst Du genauer, wie das Visualisieren von Erfolgsbildern funktioniert.

4. Checke Deine Einstellung und committe Dich

Du kennst Dein Warum, weißt, wohin Du willst. Checke nun Dein Mindset: Stehst Du der Herausforderung positiv gegenüber? Bist Du wirklich bereit, mindestens zehn Wochen diszipliniert Deine neue Gewohnheit einzuüben?

Wenn Deine Antworten “Nein” lauten, bist Du vielleicht noch nicht soweit. Dann überlege Dir, welche Gründe es dafür gibt und wie Du ihnen begegnen kannst.

Wenn Du die Fragen mit “Ja” beantwortest, empfehle ich Dir, Dich schriftlich (vielleicht sogar öffentlich, zum Beispiel auf einem Social-Media-Profil) zu Deinem “Veränderungsprojekt” zu committen.

Dazu kannst Du zum Beispiel handschriftlich einen Vertrag aufsetzen, in dem Du Dich verpflichtest, Deine neue Routine täglich zu wiederholen und alles dafür zu tun, um Dein Ziel zu erreichen. Unterschreib ihn und häng ihn an eine Stelle, wo Du ihn jeden Tag sehen kannst.

5. Suche Dir Support oder Verbündete

Der innere Schweinehund hat weniger Chancen sich durchzusetzen, wenn andere Menschen an Deinem “Veränderungsprojekt” beteiligt sind.

Suche in Deinem sozialen Umfeld nach Verbündeten, die sich entweder diese neue Routine ebenfalls angewöhnen wollen oder die Dich zumindest in der Umsetzung Deines Vorhabens unterstützen. Vielleicht findest Du auch eine Facebook-Gruppe oder ähnliches, der Du Dich anschließen kannst.1

Es wird nämlich immer wieder Momente geben, in denen Du aufgeben wollen wirst. Dann ist es gut, wenn Dich jemand weiter mitzieht und dazu pusht, am Ball zu bleiben. Umgekehrt kannst Du ihm/ihr dann helfen, wenn er/sie Support braucht. Das stärkt Deinen Willen zusätzlich.

6. Dokumentiere Deine Fortschritte und belohne Dich

Veränderungen treten selten von heute auf morgen ein, sondern sind längerer Weg, auf dem wir einen Schritt nach dem anderen in Angriff nehmen.

Ich kann Dir daher nur raten, Deine einzelnen Schritte vom Ist-Zustand zum Ziel schriftlich zu dokumentieren – zum Beispiel wöchentlich. Dann siehst Du genau, ob es läuft oder nicht und kannst Dir ggf. genauer anschauen, wo es noch hakt.

Wenn Du siehst, dass Du Fortschritte machst, solltest Du Dich dafür belohnen. Überleg Dir auch ruhig eine größere Belohnung für das Erreichen Deines endgültigen Ziels. Das hast Du Dir verdient und es bringt einen weiteren Motivationsschub!

Ich hoffe, unter diesen Voraussetzungen gelingt Dir alles, was Du Dir vornimmst. Oder das meiste. Manchmal ist es ohnehin besser, nicht gleich alles auf einmal zu wollen oder sich (utopisch) hohe Ziele zu setzen.

Der Mittelweg und ein wenig Gelassenheit bringen uns wahrscheinlich am besten ans Ziel. Und das wünsche ich Dir! <3

 

Übrigens: Wenn Du gerade in Sachen Digital Detox Support benötigst, was Deine Gewohnheiten angeht, dann schau Dir doch mein Buch an2:

 

Ich bin dann mal analog das Digital Detox Buch zum Blog von Karoline Mohren

 

 

 

Fußnoten

  1. Zu meinem Digital-Detox-Journal “Ich bin dann mal analog!” gibt es übrigens eine solche Support-Gruppe bei Facebook.
  2. Das Mockup wurde erstellt mit Hilfe von 50graphics.com

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